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„Warme Dusche“ für die 4. Klassen
Zum Schuljahresende 2025/26 durften sich die Kinder der 4. Klassen auf eine „Warme Dusche“ freuen.

Mit einem selbstgemachten Polaroidbild von sich, konnten die Kinder ihr sonst leeres Blatt Papier an die Pinnwand hängen.

Alle durften mit ihrem Lieblingsstift gewappnet umher gehen und ihren Klassenkamerad*innen nette Worte, positive Eigenschaften oder gemeinsame Erlebnisse anschreiben. Die lieben Worte sollen widerspiegeln welche wichtige Rolle Jeder und Jede in der Klasse eingenommen hat. Wie eine warme Dusche fühlen sich die Worte an und sorgen für ein gutes Abschiedsgefühl innerhalb der Klassengemeinschaft.

Zum Schluss noch ein Spiel zum Thema: „Die Macht der Gedanken“. In Situationen, die manchmal schwer auszuhalten sind und nicht immer leicht zu bewältigen, sollen die Kinder ihren Fokus bewusst auf etwas setzen, was ihnen in dem Moment guttut. Sie lernen, dass sie ihre Gefühlswelt mit ihren Gedanken aktiv steuern und verändern können.
Wir wünschen allen 4.Klässler*innen einen guten Start in ihrer neuen Schule!
(von Judith Ballon, Sozialpädagogin)
Sozialpädagogische Arbeit
Unsere Sozialpädagogin
Frau Ballon ist immer mittwochs und freitags an der Georg-Kerschensteiner-Grundschule.
Erreichbarkeit:
➔ E-Mail: ballon@forstinning.de
➔ Telefon: 0171 2943289
➔ Termine nach Vereinbarung
Brückenbauer an der Grundschule Forstinning
Seit dem Schuljahr 2016 / 2017 werden durch Mathias Weigl, Sozialpädagoge und Sozialer Ansprechpartner der Gemeinde Forstinning, stets eine Gruppe von je 10 bis 12 Schülerinnen der dritten Klassen geschult und ausgebildet, ohne Erwachsene mit Konfliktsituationen kompetent umzugehen.
Corona bedingt musste dieses Präventionsprogramm leider drei Schuljahr ausfallen. Ab dem 2. Halbjahr im Schuljahr 2022 7 2023 nimmt Herr Weigl die Ausbildung wieder auf und kann das erfolgreiche Programm wieder fortführen.
Solche „Brückenbauer“, wie sie treffender genannt werden, sollen Streitende unterstützen, selbst eine Lösung für ihren Konflikt zu finden – ein Konzept, das sich schon in vielen Schulen seit Jahren bewährt. Die Methode des Brückenbauens ist lernbar, ebenso die sozialen Fähigkeiten, die man als „Brückenbauer“ braucht: aktives Zuhören statt urteilen, Gefühle erkennen und ernst nehmen, eine andere Sichtweise einnehmen. All das ermöglicht den Streitenden Schritt für Schritt, auf einer am Boden tatsächlich ausgelegten Brücke aufeinander zu zugehen und eine konstruktive Lösung zu finden. Es liegt auf der Hand, dass diese Kompetenzen nicht nur zu einem besseren Miteinander in der Klasse beitragen, sondern auch wichtige Sozialkompetenzen fürs Leben sind, die wir so unseren Kindern schon in jungen Jahren mitgeben.
Nach Ende der 10-stündigen Ausbildung werden die Schülerinnen gezielt in den jeweiligen Jahrgangsstufen zugeteilt und stehen für Streitsituationen zur Verfügung. Einmal im Monat findet ein Gruppentreffen der Brückenbauer statt um sie fortzubilden, gemeinsame gruppendynamische Übungen zu spielen oder auch knifflige Streitsituationen zu üben.
Das Projekt „Brückenbauer“ ist ein wichtiger Präventionsbaustein im Schulklima. Unsere Schulkinder sollen mit Hilfe der Brückenbauer lernen, selbst Streitigkeiten zu klären und dabei Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Wir sind sicher, dass die Schülerinnen und Schüler das gut schaffen werden und dann stolz sind, dass sie ihre Auseinandersetzungen selbst lösen können.“